Der unglaubliche Glauben

Was Sie schon immer über Gott wissen wollten ...

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Text erzeugt am: 01.02.2012

Text verändert am: 12.03.2012

Inhaltsverzeichnis dieser Seite

Willkommen zum Buch »Der unglaubliche Glauben«
    Soweit die Vorurteile ...
        Und was ist mit der Moral ...?


Willkommen zum Buch »Der unglaubliche Glauben«

Atheisten (Menschen, die glauben, dass es keinen Gott gibt) sind im Grunde genommen Menschen ohne eine Moral, die nur sinnlos ihren Vergnügungen nachjagen und deren Leben daher auch sinnentleert ist. Sie sind Materialisten, die glauben, dass Materie alles ist, was existiert, sie glauben nur an das, was sie sehen und anfassen können. Sie glauben das Unmögliche, nämlich, dass es keinen Gott gibt, aber das ist natürlich niemals beweisbar, denn Gott entzieht sich jeder Logik. Sie hängen dem Aberglauben an, dass die Wissenschaft alles herausfinden kann. Sie wollen nicht an einen Gott über ihnen glauben und haben sich daher selbst zum Gott gemacht. Hitler und Stalin waren Atheisten, und seht, was ihr Atheismus angerichtet hat! Einstein hingegen glaubte an GottGott würfelt nicht«).

Soweit die Vorurteile ...

Kommt Ihnen das bekannt vor? Das sind, in einem Absatz verpackt, die gängigsten Vorurteile gegenüber den Atheisten. Und bevor ich selbst Atheist wurde, hielt ich das alles für wahr.

Inzwischen glaube ich nur noch eine Sache davon, nämlich, dass Stalin Atheist war - und auch da gibt es keine Sicherheit, weil seine Tochter das Gegenteil behauptet hat. Dass Stalin im Namen des Kommunismus (nicht Atheismus!) furchtbare Gräuel verübt hat, dass er Priester, Nonnen, Mönche und andere Menschen deswegen umgebracht hat, weil sie seinem politischen Machtstreben im Weg standen, das ist eindeutig. Aber statt Stalin oder Hitler könnte man auch noch andere atheistische Schwerverbrecher nennen, etwa Mao. Wenigstens bei letzterem ist unumstritten, dass er Atheist war.

Aber den Rest glaube ich nicht mehr, und ich möchte Ihnen beschreiben, warum ich das unglaublich finde, ebenso wie die verschiedenen Varianten des christlichen Glaubens. Ich möchte Ihnen in diesem Buch erzählen, wieso ich selbst zu einem der Atheisten wurde, vor denen mich meine Eltern (und speziell meine christliche Umgebung) immer gewarnt hatten. Wenn es eines gibt, was ich nie gewollt habe, dann war es, selbst zu einem Atheisten zu werden. Und ich habe mich geweigert, den Atheismus anzuerkennen, selbst nachdem ich »eigentlich« schon Atheist war.

Und was ist mit der Moral ...?

Was mich davon abhielt, mich zum Atheismus zu bekennen, das war die Frage nach der Moral. Wenn Gott der Ursprung aller Moral ist, dann kann man, wenn man die Existenz Gottes leugnet, damit doch nur jede Moral ebenfalls verwerfen. Ich war aus moralischen Gründen aus der katholischen Kirche ausgetreten, und wenn ich nun die Moral selbst leugnete, dann waren natürlich die Gründe dafür selbst zu verwerfen. Außerdem war mir damals schon klar, dass auch alle Verbrechen der Kirche in der Vergangenheit kein Grund waren, an der Existenz Gottes zu zweifeln. Dieser Meinung bin auch auch heute noch, im Gegensatz zu einigen Atheisten, die ich kennen gelernt habe. An der Kirche zu zweifeln ist eine Sache, an der Existenz Gottes zu zweifeln ist eine andere Sache, und beide verwechselt man nicht ungestraft. Aber wenn man den christlichen Glauben nicht wegen der Verfehlungen einiger ihrer Mitglieder - einer Minderheit - verurteilen darf, dann auch die Atheisten als Ganzes nicht, auch wenn es auch unter den Atheisten »schwarze Schafe« gab und gibt.

Hier finden Sie meine Website zur Religion: →Psychologie, Religion und Glauben (alte Seite)

Meine beiden anderen Websites zum Atheismus sind: →Atheismus-Online und →Atheismus-Info


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